Sofia-Ein Kulturstern im Osten Europas

Posted by admin in Geschichte März 02, 2012  |  No Comments

Schon 22 Jahre nach Ende der kommunistischen Regierung, welche für freischaffende Kunst nicht sehr viel übrig hatte, kann sich Sofia wieder mit den großen Metropolen an Kunst- und Kulturgut messen. Die Stadt lockt mit Galerien, Museen und allerlei Historischem. 15 Städtepartnerschaften zeigen darüber hinaus, dass Sofia den internationalen Austausch sucht.

Außergewöhnliche Vielfalt in Museum und Theater
Sofia ist nicht nur politisch Hauptstadt Bulgariens, sondern auch Kunst- und Kulturhauptstadt des Landes. Es gibt acht Theater in der Stadt und darüber hinaus eine Philharmonie. Besonders bekannt ist das Nationaltheater “Iwan Wasow” , welches in einem barocken Gebäude untergebracht ist. Darüber hinaus gibt es in Sofia unter anderem ein Puppentheater, ein Satiretheater und die Studiobühne der Theaterhochschule. Auch warten viele Museen auf Ihren Besuch. Dort können Sie sich die verschiedensten Dinge ansehen. Darunter fallen die Nationale Kunstgalerie, die Malerei und Baukunst Bulgariens aber auch anderer Länder thematisiert, das Archäologische Museum und das Naturwissenschaftliche Museum. Letzteres gilt als das ausstellungsreichste Museum des ganzen Landes. Es beschäftigt sich mit der Umwelt und Natur Bulgariens.

Parks und Architektur als Verfeinerung des kulturellen Stadtbildes
Sofia ist eine Jahrtausend alte Stadt, was erklärt das es dort Architekturen verschiedenster Kulturen gibt. Besichtigen können Sie unter anderem Funde römischer Therme, aber auch Reste der thrakischen Kultur, welche einst in einer Festung namens “Serdika” lebten. Aus früheren Zeiten sind in Sofia zahlreiche Moscheen orthodoxe Kirchen und Klöster erhalten geblieben, welche sich mit den osmanisch-islamischen Gebäuden des Mittelalters zu einem einzigartigen Stil verbinden. Teilweise wurden einzelne Gebäude auch zum UNESCO- Weltkulturerbe. Auch findet sich in Sofia eine großartige Parkkultur wider. Parks und Grünanlagen belegen ein gutes Hundertstel der Stadt. Die städtischen Parks Blicken ebenfalls auf eine Jahrhunderte lange Tradition zurück und sind mit ihren Skulpturen, Blumenbeeten und Sportanlagen ein einmaliges kulturelles Freilufterlebnis.

Sofia ist eine alt-ehrwürdige Stadt, welche über die Jahrhunderte hinweg ihren kulturellen Reichtum immer weiter gemehrt hat, ganz gleich ob Sie an Kunst, Architektur, Musik oder Schauspiel denken. Eine reiche Fülle an allen Kulturellem findet man in Sofia überall. Dazu kommt man in Sofia sehr gut in Ferienhäuser unter. Ferienhäuser gibt es dort in jeder Preisklasse zu akzeptablen Preisen.

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Geschichte

Posted by admin in Geschichte Oktober 01, 2008  |  No Comments

Wann genau die Stadt Sofia ihren Ursprung hatte ist immer noch nicht ganz eindeutig bewiesen worden, allerdings sind sich die Experten einig, dass Sofia schon mindestens seit 5000 Jahren besteht, neuere Funde weisen sogar auf eine noch längere Geschichte hin. Damit ist Sofia in Bulgarien eine der ältesten Städte, die man in Europa überhaupt finden kann und hat natürlich dann auch eine entsprechend lange und aufregende Vergangenheit, in der sich viele wichtige Dinge abgespielt haben, die für die Gegend von Bedeutung waren und sicherlich auch für Menschen, die nicht in Bulgarien leben sehr interessant sind.

Als in der Antike die Serden in Sofia ihre Siedlung errichteten gaben sie der Stadt den Namen Serdica, der sich ganz einfach auf das heutige Sofia übertragen lässt. Später übernahmen die Römer die Herrschaft über diese Stadt und umgaben sie mit einer riesigen Festungsmauer, die der Stadt einen ausreichenden Schutz geben konnte. Aus kirchlicher Hinsicht war Sofia in der Antike vor allem deshalb von Bedeutung, weil dort eine sogenannte Reichssynode stattfand, an der über 300 Bischöfe aus ganz Europa teilnahmen.

Im Mittelalter wurde Sofia heiß umkämpft und immer wieder neu besetzt, bei manchen Überfällen auch stellenweise verwüstet, so dass man die Stadt mehrmals wieder neu aufbauen oder teilweise reparieren musste. Spuren aus dieser Zeit sind auch heute noch an einigen wenigen sehr alten Bauwerken zu erkennen und die Überreste aus dieser Zeit werden in verschiedenen Museen aufbewahrt, wo man sich einen deutlichen Eindruck in diese Zeit der Plünderungen und Kriege verschaffen kann.

In der Neuzeit konnte man praktisch zusehen, wie die Stadt mehr und mehr an Bedeutung verlor und zerfiel. Die Kriege haben ihr dann einen weiteren Stoß versetzt und es waren kaum noch Menschen in der zerstörten Stadt, in der es weder Licht noch fließendes Wasser gab. Erst nach Ende des zweiten Weltkrieges konnte Sofia wieder vollständig aufgebaut und modernisiert werden, was zur Folge hatte, dass sich dort auch wieder mehr Menschen ansiedelten und ihr Heim fanden.

Heute sieht man Sofia von diesen schweren Schlägen kaum noch etwas an, aber in einigen Bezirken der Stadt kann man immer noch die Folgen dieser Angriffe sehen und genau diese Bezirke sind es auch, in denen heute die sozialen Brennpunkte liegen. Auch wenn Sofia inzwischen eine moderne Großstadt ist, in der man viele Möglichkeiten hat, sich eine schöne Zeit zu machen, hat die Stadt noch viel Arbeit vor sich, ehe sie sich mit anderen Städten in dieser Größenordnung wirklich messen kann, was allerdings auch daran liegt, dass Sofia noch nicht lange zu einer Demokratie gehört und die wechselnden politischen Einflüsse sich nicht unbedingt positiv auf das tägliche Leben der Stadt ausgewirkt haben und natürlich auch erst noch wieder beseitigt werden müssen. Dennoch ist Sofia eine sehr reizvolle Stadt, die sich Jahr für Jahr ein wenig weiter entwickelt und verbessert und sicherlich in einigen Jahren ebenso modern und fortschrittlich sein wird wie viele andere Städte dieser Art.

Durch die verschiedenen Ereignisse der Geschichte hatte es Sofia lediglich etwas schwerer dieses Ziel zu erreichen und wurde hin und wieder ein wenig gebremst.

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