Wie die Zeit vertreiben in Sofia?

Ein Urlaub ist natürlich immer etwas ganz Besonderes und das gilt auch dann, wenn die Reise nach Sofia führt, in die Hauptstadt Bulgariens, in der man einiges geboten bekommt und viele schöne Tage verbringen kann. Doch ist man erst einmal dort weiß man meist gar nicht genau wo man eigentlich anfangen soll und mit was man sich am besten die Zeit vertreibt.

Zahlreiche Restaurants und Cafes locken an den Rändern der Straßen und sicherlich ist es auf jeden Fall ein Erlebnis, wenn man einige davon auch von ihnen genauer unter die Lupe nimmt und einmal einige der leckeren einheimischen Gerichte versucht. Ist man ohnehin schon in der Innenstadt unterwegs kann man die Gunst der Stunde auch gleich nutzen und eine kleine Tour durch die Geschäfte machen, denn die Preise in Sofia sind wirklich billig verglichen mit dem, was die Reisenden von zuhause her gewohnt sind. Eine neue Garderobe und das eine oder andere Souvenir kommen da schnell zusammen und dennoch sprengen die Ausgaben nicht gleich den gesamten Etat für die Reise.

Hat man diese beiden Dinge schon hinter sich wird es in Sofia Zeit sich einmal mit den Sehenswürdigkeiten ein wenig genauer auseinander zu setzen und sich zunächst einmal ein wenig zu orientieren, damit man entscheiden kann, welche Dinge man überhaupt sehen möchte und welche Sehenswürdigkeiten einen weniger interessieren. Ein Reiseführer, in dem man die entsprechenden Seiten umknicken kann, ist dabei eine nützliche kleine Hilfe.

Zunächst kann man sich einmal den kulturellen Dingen zu wenden und ein schöner Abend im Theater oder in der Oper lässt sich sicherlich ohne Weiteres einrichten, denn in Sofia sind auch die Preise für derartige Vorstellungen super günstig und natürlich sind diese immer einen Besuch wert, ganz besonders wenn man die schönen Künste mag. Davon abgesehen kann auch ein Besuch in einem Museum durchaus Spaß machen, je nach dem an was man besonders interessiert ist und ob man sich mit der Geschichte des Landes auseinandersetzen möchte. Eine kleine Ruhepause kann man in einem der vielen verschiedenen Parks einlegen, in denen es ganz nebenbei auch einige tolle Dinge und schöne Plätze zu sehen gibt und direkt nach einer Rast kann man sich sicherlich auch für das eine oder andere Gebäude der Stadt begeistern oder vielleicht einen kleinen Ausflug in die Berge unternehmen, die direkt an die Stadt grenzen.

Auch Ausflüge in benachbarte Orte machen Spaß, zumal dort die Preise meist noch etwas niedriger liegen und man sicherlich das eine oder andere Schnäppchen finden kann, wenn man die Augen offen hält. In und um Sofia finden sich sicherlich lohnende Ziele für einige Wochen und selbst dann hat man vermutlich noch nicht alles genau gesehen, was dort geboten ist. An Langeweile ist in einer so interessanten Stadt gar nicht zu denken, zumal dort die Möglichkeiten so vielseitig sind und Sofia in vielerlei Hinsicht die wichtigste Stadt des ganzen Landes ist, was man auch als Besucher sicherlich schnell sehen und verstehen wird.

Ganz gleich ob man alleine, mit dem Partner oder auch mit Kindern in diese Stadt reist, etwas zu tun gibt es dort immer. Sofia ist auch sehr beliebt für Sprachreisen und Bildungsreisen.

Tourismus in Bulgarien

Für den Tourismus in Bulgarien ist Sofia eine der wichtigsten Städte überhaupt, denn in keiner anderen Stadt des Landes bekommen Besucher so viel geboten wie dort und demnach findet man dort natürlich auch die meisten Urlauber vor.

Wirtschaftlich ist Sofia schon seit einigen Jahren durch den Tourismus zu einem wichtigen Knotenpunkt des Landes geworden, denn während an den meisten anderen Orten des Landes vor allem die Industrie eine Rolle spielt oder die Menschen ihren Lebensunterhalt über die Landwirtschaft bestreiten kann man in Sofia auch zahlreiche andere Möglichkeiten nutzen, die nur der Tourismus zu wahren Einkommensquellen macht.

Was besonders viele Urlauber nach Bulgarien zieht sind neben den vielen Sehenswürdigkeiten und der schönen Landschaft vor allem auch die günstigen Preise, die in allen Bereichen weit unter dem liegen, was man von anderen europäischen Ländern und besonders von Urlaubszielen gewohnt ist. In Sofia selbst sind die Preise zwar deutlich höher als an anderen Orten in Bulgarien, aber dennoch noch so niedrig, dass es für die Touristen sehr attraktiv bleibt. Um dem Tourismus gerecht werden zu können hat Sofia ein sehr gut ausgebautes Netz an Restaurants und kleinen Lokalen und auch an Cafes herrscht dort kein Mangel. In Anpassung an die wachsenden Ströme der Touristen wurden in den letzten Jahren auch noch einige neue Hotels und Ferienanlagen aufgebaut, die das Bild der Stadt prägen und sie zu einer der Städte in Bulgarien machen, in denen sich die meisten Unterkünfte für Touristen finden. Zwar findet man auch in den umliegenden Orten und anderen Teilen des Landes immer wieder vereinzelte Hotels, aber die meisten sind mit Sicherheit in Sofia selbst zu finden, was nur naheliegend ist, ist die Stadt doch Ziel der meisten Touristen, da sich dort die meisten kulturellen Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten finden und man somit dort als Tourist besonders viel geboten bekommen.

Zwar bestreitet Sofia die meisten Ausgaben nach wie vor durch verschiedene Zweige der Industrie und die Landwirtschaft, aber schon seit einigen Jahren werden die Profite durch den Tourismus stetig größer und somit ist deutlich, wie stark dieser anwächst. Auch in den nächsten Jahren ist damit zu rechnen, dass der Tourismus in Sofia noch zunimmt, denn während in der Vergangenheit Bulgarien eher ein Geheimtipp unter denen war, die die Reize des Landes kannten und zu schätzen wussten hat es sich inzwischen herum gesprochen, wie schön es in diesem Land sein kann und wie schön ein Urlaub in Sofia sein kann. Der Tourismus war zwar viele Jahre lang in Sofia kaum ein Thema und besonders in der Nachkriegszeit erschien das ganze Land nur wenig interessant, doch gerade in den letzten 10 Jahren hat sich dies in vielerlei Hinsicht grundlegend geändert und inzwischen sind viele Menschen wenigstens einmal dort im Urlaub gewesen und werden dies wahrscheinlich auch noch einmal wiederholen. Daher nutzen die Anwohner von Sofia auch die Gunst der Stunde und bauen die Infrastruktur besonders im Hinblick auf den Tourismus noch besser aus um mehr zu bieten zu haben und mehr Besuchern eine Unterkunft zu ermöglichen, damit dem Andrang auch nachgekommen werden kann.

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Landschaft

Sofia liegt eigentlich in einer Ebene, die von der serbischen Grenze nicht weit entfernt ist. Allerdings befindet im Süden der Stadt der Beginn des Witoscha Gebirges, das das Stadtbild durchaus prägt und eine schöne Kulisse ist. Dorthin kann man schöne Ausflüge unternehmen, vor allem findet man dort aber natürlich die typischen Pflanzen und Tiere aus Gebirgen vor, die zur Landschaft und ihrem besonderen Reiz erheblich beitragen.

Im Norden hingegen findet man in etwa 50 Kilometer Entfernung das berühmte Balkangebirge dessen Gipfel man stellenweise auch von Sofia aus sehen kann. So entsteht in der Stadt beinahe der Eindruck man wäre rundum von Bergen umgeben und Sofia läge in einer Senke, was zwar eigentlich nicht der Fall ist, aber für Außenstehende durchaus so wirken kann. Verschiedene Stadtparks, die über das Stadtgebiet verteilt liegen, prägen die Landschaft und erwecken den Eindruck von ein wenig Natur mitten in der Großstadt.

Meist wird die Gegend rund um Sofia als das bulgarische Hochland bezeichnet und man findet dort auch tatsächlich die charakteristischen Merkmale einer Gegend die im Hochland gelegen ist, was natürlich vor allem an den beiden Gebirgen liegt, die in so unmittelbarer Nähe liegen. Sofia selbst ist zwar weniger Teil des Hochlandes, da die Stadt lediglich am Fuß der Berge liegt, aber dennoch kann man die Einflüsse der Berge in der Stadt durchaus wahrnehmen. Diese schöne Umgebung mit den typischen Reizen, die Berge mit sich bringen, ist für viele Menschen der Grund überhaupt Bulgarien und ganz speziell die Hauptstadt zu besuchen, denn die beiden Gebirge sind bekannt für schöne Klettertouren und werden zu diesem Zweck auch von sehr vielen Besuchern der Stadt gerne genutzt.

Die Landschaft rund um Sofia steht in einem ganz deutlichen Gegensatz zum übrigen Bulgarien, zum einen weil weite Teile des Landes von Feldern überzogen sind, die von den Einheimischen bebaut werden, während in Sofia eher weniger Landwirtschaft zu finden ist und die Gebirgsregionen deutliche Unterschiede zum übrigen flachen Land aufzeigen. Auch was die Art der Bebauung angeht unterscheidet sich die Landschaft von Sofia absolut von anderen Orten der Gegend, denn Sofia ist vor allem von modernen und prachtvollen Bauwerken geprägt, während die meisten anderen Orte noch deutliche Spuren der Kriege aufweisen und in einem eher schlechten baulichen Zustand sind.

Besucht man Sofia und nimmt sich auch die Zeit andere Gegenden von Bulgarien anzusehen sieht man schnell, in welchem Gegensatz die Stadt zum Rest des Landes steht und wie eindrucksvoll dieses andere Gesicht Bulgariens erscheint, wenn man auch die anderen Orte kennt. Sofia ist wirklich ein ganz besonderer Teil des Landes und daher auch von immenser Bedeutung, gerade auch wegen der außergewöhnlichen Landschaft, die nicht nur Besucher aus anderen Ländern anzieht, sondern sogar Menschen, die in anderen Teilen von Bulgarien leben.

Alleine schon das sagt einiges über die landschaftlichen Reize der Stadt aus, die in einer so besonderen Lage errichtet ist und mit zahlreichen verschiedenen Eindrücken punkten kann, bei denen besonders die Gebirge eine sehr wichtige Rolle spielen, aber auch einige andere landschaftliche Aspekte spielen natürlich ihre Rolle in diesen Dingen.

Wirtschaft

Wirtschaftlich gesehen ist in Sofia auch in der heutigen Zeit und trotz des Tourismus noch einiges im Argen, denn auch wenn der Tourismus inzwischen mehr und mehr an Bedeutung gewinnt bestreitet die Stadt den Großteil ihres Einkommens nach wie vor über die industrielle Produktion. Was diese angeht so macht Sofia alleine schon einen Anteil von 16% der Produktion des ganzen Landes aus, was für eine einzige Stadt doch recht viel ist.

Für die Menschen die in Sofia leben ist es aber dennoch nicht genug, denn in Ermangelung an ausländischen Investoren und durch den Wegfall der Sowjetunion vor einigen Jahren hat sich die finanzielle Lage der meisten Einwohner massiv verschlechtert. Die Gehälter wurden seither massiv abgesenkt, während die Preise deutlich angehoben wurden, teilweise aufgrund der Touristen, teilweise aus Gründen der hohen eigenen Kosten von Unternehmen. Anstatt die Lage anzugehen indem die Wirtschaft mehr angekurbelt wird haben sich die Unternehmen eher zum Sparen entschlossen, was aber für die Bürger weniger angenehm ist. Nachdem auch noch die Kosten für Energie massiv gestiegen sind waren einige Menschen sogar gezwungen ihre Energieversorgung abzumelden und müssen nun auch ohne elektrischen Strom auskommen und viele der Einwohner in Sofia müssen jeden Tag darum kämpfen gerade einmal das Nötigste zum Leben zu haben.

Hingegen gibt es die andere Seite der Bevölkerung, die viel kleiner ist, bei der an solche Sorgen nicht zu denken ist und die sich bei den verhältnismäßig günstigen Preisen ein Leben im Luxus leisten können. Dieser Teil besteht vor allem aus großen Unternehmern, deren Geschäfte gut gehen, weil die Menschen ohne ihre Waren nicht leben können. Die Zweiklassengesellschaft ist gerade in der Wirtschaft und aufgrund der Wirtschaft in Sofia noch sehr deutlich zu sehen und es wird sicherlich auch noch eine ganze Weile dauern, bis sich dieser Umstand ändert.

Die größten Hoffnungen setzen die meisten Menschen dort in den Tourismus, von dem sie sich in den nächsten Jahren einige Steigerungen erwarten, die hoffentlich auch einen Aufschwung der Wirtschaft zur Folge haben werden, damit für viele der Menschen in Sofia der Lebensstandard wieder höher werden kann und sie ein Leben außerhalb der Armut führen können. Verglichen mit anderen Ländern in Europa ist Bulgarien ein wirklich armes Land und auch Sofia natürlich nicht wirklich reich. Dort leben viele Menschen an der untersten Grenze einer Existenz, was in den meisten anderen Ländern durch eine bessere Lage der Wirtschaft und staatliche Stützen verhindert werden kann. Nachdem Sofia und der Rest Bulgariens nun schon seit einigen Jahren in einer Demokratie regiert werden stehen die Chancen auf Verbesserungen aber recht gut, da die meisten Politiker inzwischen erkannt haben, das sie ihre Chancen bei der Bevölkerung nur durch massive Änderungen in der Wirtschaft anheben können, denn diese ist nach wie vor für die meisten Menschen das größte Problem des Landes.

Sobald ein Handel mit ausländischen Unternehmen etwas weiter ausgebaut werden kann würde sich die Lage sicherlich massiv verbessern und auch ein weiterer Ausbau des Tourismus kann nur gute Folgen für die Wirtschaft Bulgariens haben. Hierfür ist Sofia als Zentrum des Tourismus ein wichtiger Baustein.

Warum Sofia und nicht Budapest?

Wenn man eine Reise plant hat man natürlich viele Fragen zu den einzelnen Orten und möchte auch gerne wissen, warum ein Ort dem anderen vorzuziehen ist. Viele stellen sich vor einem Urlaub in Sofia die Frage: Warum Sofia und nicht Budapest, denn zwischen beiden Städten gibt es doch einige Parallelen und auch Budapest hat sicherlich seine ganz besonderen Reize.

Der erste und natürlich auch wichtigste Grund, aus dem man sich eher für Sofia als für Budapest entscheidet ist natürlich ganz klar, weil man gerne Bulgarien besuchen möchte und nicht Ungarn. Doch es gibt auch noch einige andere Punkte, die für Sofia sprechen. Einer zum Beispiel wären die vielen Touristen, von denen es in Budapest einfach mehr gibt, weil diese Stadt schon länger als Reiseziel genutzt wird.

In Sofia ist weniger los und man hat weniger Stress, mehr ruhige Minuten und muss nirgends lange Schlange stehen um dran zu kommen. Alles ist in Sofia viel einfacher, es gibt weniger Verkehr, der Weg zu den Sehenswürdigkeiten ist meist frei und auch direkt bei diesen ist nicht so viel los, wie es in Budapest in der Hochsaison der Fall ist.

So kann man den ganzen Urlaub einfach entspannter sehen und sich die Hektik ersparen. Außerdem ist Budapest den deutschen Großstädten schon viel ähnlicher als Sofia, die dortige Wirtschaft ist ganz anders ausgebaut und viel mehr auf den Tourismus zurecht gelegt, weshalb meist auch die Preise viel höher sind als in Sofia. Das gilt nicht nur für Waren, die man dort kaufen kann, auch Essen und Getränke und Unterkünfte sind in Sofia viel günstiger zu haben als in Budapest.

Für Städtereisen nach Sofia sprechen natürlich auch die kulturellen Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten vor Ort, die es eben nur in Sofia selbst und in keiner anderen Stadt der Welt gibt. Sicherlich hat auch Budapest einige tolle Sehenswürdigkeiten, die man nur dort findet, aber eben andere und wenn man sich speziell für die Sehenswürdigkeiten von Sofia interessiert sind die in Budapest natürlich bei Weitem nicht so interessant.

Auch sind die Menschen in Sofia teilweise ganz anders als die in Budapest und begegnen Touristen viel offener und aufgeschlossener, während sich die Einwohner von Budapest diese Mühe schon gar nicht mehr machen, weil sie schon an Touristen gewöhnt sind. Sicher nicht zuletzt sollte man bei der Wahl zwischen den beiden Städten auch die schlechte wirtschaftliche Lage in Sofia bedenken, die einem selbst natürlich mit den günstigen Preisen sehr zu Gute kommt, anders herum aber haben die Menschen in der Stadt einen großen Nutzen von Urlaubern und können mit dem wenigen was sie für ihre einzelnen Dienste verlangen viel besser leben, als ohne dieses Geld.

Sollte man sich also nicht sicher sein, ob man nach Sofia oder nach Budapest fahren sollte und sieht man dann in beiden Städten große Reize, die sich die Waage halten kann dies vielleicht ein Grund für die Entscheidung sein, denn sicherlich fühlt man sich bei einem Urlaub noch ein bisschen besser, wenn man so einer Stadt helfen kann die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen.

Sehenswürdigkeiten

Was die Sehenswürdigkeiten angeht hat wohl keine andere Stadt in Bulgarien auch nur annähernd zu viel zu bieten wie Sofia. In dieser Stadt findet man einen bunten Mix aus allen möglichen Bereichen, so dass sich einfach für jeden Geschmack die passenden Sehenswürdigkeiten finden.

Ganz egal ob man mit Kindern auf die Reise nach Sofia geht, ob man alleine dort zu Besuch ist oder zusammen mit einem Partner, man findet einfach immer die passenden Sehenswürdigkeiten und kann sich durch viele schöne Ausflüge einen tollen Aufenthalt gestalten, bei dem man seinen Spaß haben kann und voll und ganz auf seine Kosten kommt. Besonders interessant sind die verschiedenen kulturellen Einrichtungen wie die vielen Theater, die Oper und das Ballett, aber auch das Puppentheater und die Philharmonie sind immer einen Besuch wert und gehören zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Diverse Museen und die nationale Kunstgalerie, die im ehemaligen Zarenpalast untergebracht ist, sind weitere Höhepunkte in der Welt der Sehenswürdigkeiten von Sofia.

Gerade in kultureller Hinsicht nimmt Sofia einen wichtigen Stellenwert in Bulgarien ein, denn immerhin ist diese Stadt das kulturelle Zentrum des Landes und somit einer der wenigen Orte, an denen man wirklich viel geboten bekommt, wenn es um Kultur geht. Besonders in diesen Einrichtungen gibt es einige sehr interessante Relikte und Werke zu bewundern, die man sich bei einem Besuch in Sofia auf gar keinen Fall entgehen lassen sollte, weil sie einen wichtigen Teil der dortigen Kultur ausmachen.

In den Museen finden sich teilweise Hinterlassenschaften aus der Vergangenheit der Stadt, die sehr lange zurück reicht und demnach auch einige interessante Aspekte hat, für die man sich sicherlich begeistern kann, wenn man sich ein wenig damit befasst. Unter den Bauwerken der Stadt finden sich ebenfalls viele besondere Sehenswürdigkeiten, die man sich anschauen kann und die nicht nur für Menschen interessant sind, die sich für Architektur interessieren. Besonders schöne Bauwerke sind die türkische Moschee und die Alexander Newski Kathedrale, die sich maßgeblich auf das Stadtbild auswirkt und es auf eine ganz besondere Art und Weise prägt.

Aber auch einige andere Bauwerke und kleineren Gebäude sind den Besuch wirklich wert und interessant anzusehen. Gerade die Sakralbauten der Stadt haben ihren ganz besonderen Reiz und sind teilweise sehr schön anzusehen und nicht zuletzt eines der wichtigsten Ziele für Touristen. Für einen kleinen Ausflug, bei dem man sich erholen und entspannen kann eignet sich der Witoscha Nationalpark und auch der Borispark sehr gut, letzter ist der größte Park in der Stadt und hat einige ganz besonders schöne Stellen, an denen man wunderbar zur Ruhe finden kann. Im Südpark hingegen findet man eine sehr schöne Schwimmanlage vor, in der man an heißen Tagen Abkühlung finden kann und in der immer wieder besondere Veranstaltungen stattfinden, unter denen man sicherlich etwas interessantes finden kann.

Ein gemütlicher Fleck in Sofia ist auch der Stadtpark, der sich direkt gegenüber der Stadtgalerie befindet und in dem es neben tollen Kinderspielplätzen auch einen schönen Springbrunnen gibt. Diese Parks sind so etwas wie der Ruhepol der Stadt, der grüne Fleck, auf dem man sich erholen kann und eine kleine Auszeit findet.

Geschichte

Wann genau die Stadt Sofia ihren Ursprung hatte ist immer noch nicht ganz eindeutig bewiesen worden, allerdings sind sich die Experten einig, dass Sofia schon mindestens seit 5000 Jahren besteht, neuere Funde weisen sogar auf eine noch längere Geschichte hin. Damit ist Sofia eine der ältesten Städte, die man in Europa überhaupt finden kann und hat natürlich dann auch eine entsprechend lange und aufregende Vergangenheit, in der sich viele wichtige Dinge abgespielt haben, die für die Gegend von Bedeutung waren und sicherlich auch für Menschen, die nicht in Bulgarien leben sehr interessant sind.

Als in der Antike die Serden in Sofia ihre Siedlung errichteten gaben sie der Stadt den Namen Serdica, der sich ganz einfach auf das heutige Sofia übertragen lässt. Später übernahmen die Römer die Herrschaft über diese Stadt und umgaben sie mit einer riesigen Festungsmauer, die der Stadt einen ausreichenden Schutz geben konnte. Aus kirchlicher Hinsicht war Sofia in der Antike vor allem deshalb von Bedeutung, weil dort eine sogenannte Reichssynode stattfand, an der über 300 Bischöfe aus ganz Europa teilnahmen.

Im Mittelalter wurde Sofia heiß umkämpft und immer wieder neu besetzt, bei manchen Überfällen auch stellenweise verwüstet, so dass man die Stadt mehrmals wieder neu aufbauen oder teilweise reparieren musste. Spuren aus dieser Zeit sind auch heute noch an einigen wenigen sehr alten Bauwerken zu erkennen und die Überreste aus dieser Zeit werden in verschiedenen Museen aufbewahrt, wo man sich einen deutlichen Eindruck in diese Zeit der Plünderungen und Kriege verschaffen kann.

In der Neuzeit konnte man praktisch zusehen, wie die Stadt mehr und mehr an Bedeutung verlor und zerfiel. Die Kriege haben ihr dann einen weiteren Stoß versetzt und es waren kaum noch Menschen in der zerstörten Stadt, in der es weder Licht noch fließendes Wasser gab. Erst nach Ende des zweiten Weltkrieges konnte Sofia wieder vollständig aufgebaut und modernisiert werden, was zur Folge hatte, dass sich dort auch wieder mehr Menschen ansiedelten und ihr Heim fanden.

Heute sieht man Sofia von diesen schweren Schlägen kaum noch etwas an, aber in einigen Bezirken der Stadt kann man immer noch die Folgen dieser Angriffe sehen und genau diese Bezirke sind es auch, in denen heute die sozialen Brennpunkte liegen. Auch wenn Sofia inzwischen eine moderne Großstadt ist, in der man viele Möglichkeiten hat, sich eine schöne Zeit zu machen, hat die Stadt noch viel Arbeit vor sich, ehe sie sich mit anderen Städten in dieser Größenordnung wirklich messen kann, was allerdings auch daran liegt, dass Sofia noch nicht lange zu einer Demokratie gehört und die wechselnden politischen Einflüsse sich nicht unbedingt positiv auf das tägliche Leben der Stadt ausgewirkt haben und natürlich auch erst noch wieder beseitigt werden müssen. Dennoch ist Sofia eine sehr reizvolle Stadt, die sich Jahr für Jahr ein wenig weiter entwickelt und verbessert und sicherlich in einigen Jahren ebenso modern und fortschrittlich sein wird wie viele andere Städte dieser Art.

Durch die verschiedenen Ereignisse der Geschichte hatte es Sofia lediglich etwas schwerer dieses Ziel zu erreichen und wurde hin und wieder ein wenig gebremst.